Frauen sprengen Fesseln. Hindernislauf zum Frauenstimmrecht in der Schweiz.
Dieses Buch von Lotti Ruckstuhl, das sie mit Unterstützung von Lydia Benz-Burger verfasst hat, ist ein Standardwerk zur Frauenstimmrechtsfrage in der Schweiz. Verknüpft mit der Geschichte des Schweizerischen Verbandes für Frauenstimmrecht (gegründet im Jahr 1909) zeigt das Werk die vielfältigen und beharrlichen Einsätze für das Frauenstimmrecht auf eidgenössischer und kantonaler Ebene, bis zum Erfolg von 1971.
Kapitel I gibt Aufschluss über das Sprengen von Fesseln durch eine kämpferische Frauenminderheit und über die grosse Blamage, demokratische Grundrechte der Hälfte des Volkes jahrzehntelang vorzuenthalten – mitverantwortet durch das passive Verhalten vieler Frauen. Kapitel II zeigt die Vielfalt der Entwicklung in den Kantonen, die schon vor 1971 das Frauenstimm- und –wahlrecht in allen Belangen eines Kantons und seiner Gemeinden einführten. Kapitel III schliesslich erinnert an die verzweifelten Versuche, über eine zeitgemässe Interpretation des Gleichheitsartikels der Bundesverfassung zum Frauenstimmrecht zu kommen.